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Sonntag, 20. November 2011

Alter Insu: Teil 10 "Thomas Keneally: Schindlers Liste"

Hier gibt es eine weite Buch/Film-Empfehlung aus dem Jahr 1996 (Nr.55/Juni)

Dieses Buch handelt vom Krakauer Geschäftsmann Oskar Schindler, der im zweiten Weltkrieg alles daran setzte, möglichst viele Juden vor den Gaskammern in Ausschwitz-Birkenau und Theresienstadt zu bewahren. Schindler scheute weder Kosten noch Mühen, das Leben der Juden erträglicher zu machen, doch die Gesetze wurden immer härter. Bald konnte man an Hauswänden und Geschäften Parolen wie „Wer einem Juden hilft, hilft Satan!“ oder „Haltet die verbrecherischen Juden fern!“ lesen. Doch Schindler, der Besitzer eines großen Arbeitslagers, in dem die Juden noch wie Menschen leben konnten, hatte eine Liste in Vorbereitung, auf der mehr als 1000 Juden standen, die evakuiert werden sollten. Die Liste war eine „Fahrkarte in die Zukunft“. Thomas Keneally, der das Buch bereits 1980 schrieb, erzählt in beeindruckender Weise von den wichtigen Vorfällen und den grausamen Verbrechen des zweiten Weltkrieges. Das Buch erschien 1982 und 1993 im Bertelsmann Verlag und kostet 12,90 DM. Außerdem wurde es von Steven Spielberg verfilmt.

Das Buch bekommt Ihr selbstverständlich auch heute noch:

Als Buch:                oder als Filmfassung
                              von Steven Spielberg:

Sonntag, 13. November 2011

Alter Insu: Teil 8 "Unser Buchtipp „Die große Flatter“"

Auch schon eine Tradition des Insulaners: Buchtipps. Hier einer aus dem Projektwochen-Sonderheft Oktober 1989


Mein Buchtipp ist „Die große Flatter“ von Leonie Ossowski. Der Roman schildert die Geschichte zweier Jungen, Schocker und Richy, aus der Berliner Obdachlosensiedlung, ihre menschenunwürdige Unterbringung, ihre zerrütteten Familienverhältnisse, ihre Aussichtslosigkeit. Die Kinder der Siedlung sind chancenlos, sie kommen aus dem Teufelskreis der Probleme mit Schule, Familie, Alkohol und Lehrstelle nicht heraus und enden in der Kriminalität.

Leonie Ossowski verwendet die Sprache dieser Menschen, trotzdem wirkt das Buch nicht ordinär.
Ich kann dieses Buch nur empfehlen, da es wirklich erschütternd darstellt, was sich in einem so reichen Land wie Deutschland auch noch abspielt.

Also, für alle, die die Wahrheit erfahren wollen auch wenn sie furchtbar ist: Die große Flatter

Auch heute kann man natürlich dieses gute Buch noch lesen. Hier bekommt Ihr es:
als Buch:                  oder die verfilmte
                               Version von 1979:

                       von Katrin Milz

Sonntag, 2. Oktober 2011

Mamma Mia


Warme Sommertage laden zum Baden gehen, Bräunen, Tanzen, Freunde treffen, Grillen und Cocktails trinken ein, normalerweise aber nicht zum Filmegucken.

Was ist jedoch mit einem Film, der dieses Sommergefühl so realistisch einfängt, dass man den Eindruck bekommt die Zeit gerade in Griechenland zu verbringen?
Genau diese Atmosphäre schafft der ABBA-Film „Mamma Mia“,  der auf den griechischen Inseln Skiathos und Skopelos gedreht wurde.

Ein Film, der von einer Hochzeit erzählt. Zu diesem besonderen Anlass möchte Sophie von ihrem Vater zum Altar geführt werden. Jedoch kommen nach dem Tagebuch ihrer Mutter Donna drei Männer als Vater in Frage. Daraufhin konfrontiert Sophie Donna mit ihrem alten Liebesleben, indem sie heimlich an alle Männer eine Einladung im Namen ihrer Mutter verschickt, die diese positiv beantworten und sich auf die Reise begeben.

Dass der Film eine relativ einfache Handlung hat und auf ein Happy-End ausgelegt ist, zeigt sich schon am Anfang, als die potenziellen Väter sich gut verstehen und keine Eifersuchtsdramen entstehen.
Allerdings benötigt der Film auch keine komplexe Handlung. Es reichen die Witze, die ABBA-Songs und die wunderschöne Landschaft, um die Lebensfreude in Griechenland  zu spüren.
Zudem zeigt der Film was für eine geringe Bedeutung Geld hat im Vergleich zu Freundschaften und der bedingungslosen Liebe am Leben.
Damit zaubert uns „Mamma Mia“ immer ein wenig Leichtigkeit in den Alltag.

Lust? Den Film bekommt hier online:
als DVD:                    oder als Blu-ray: